Therese-Giehse-Realschule
Staatliche Realschule Unter-
schleißheim

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Am 17. Februar 2017 unternahmen die Klassen 9 b und 9 c mit ihren Geschichtslehrerinnen Frau Berghammer und Frau Klinghardt und den Geschichtsreferendarinnen Frau Gollwitzer  und Frau Thalkofer eine Exkursion nach Ingolstadt ins Armeemuseum. Wir fuhren mit dem Bus, das verdankten wir dem Förderverein der TGRS, der mit 100 Euro einen Teil der Buskosten finanzierte. Vielen Dank dafür.

Gegen 9.45 Uhr erreichten wir die Tilly-Festung – wunderbar an der Donau gelegen.

Die Klasse 9 c wartete auf Frau Üblstedt, sie ist  eine versierte Museumspädagogin des MPZ, die uns durch die 30 Räume mit 1500 Exponaten führen sollte. Selbstverständlich wurden nicht alle Ausstellungsstücke besprochen, denn bei einem Museumsbesuch muss stets beachtet werden: „Weniger ist mehr!“ Die Klasse 9 b wurde von Herrn Hofmeier, einem ehemaligen Gymnasialdirektor aus Ingolstadt kompetent und mit viel Empathie durch das Museum geführt. Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9 b und 9 c lauschten sehr interessiert und konzentriert den Erklärungen und Informationen, die lebendig und motiviert vorgetragen wurden. .

Den  Gesichtern konnte das Interesse direkt abgelesen werden. Geschichte vor Ort belebt den Geschichtsunterricht, Geschichte kann damit „hautnah“ nachvollzogen werden. Hier erlebten die Schüler Geschichte mit allen Sinnen. Bild, Text, das Trommelfeuer im Schützengraben, lebendige Erzählungen über Einzelschicksale, die zu Herzen gingen und berührten,  und Videobeiträge gaben den Schülern einen Eindruck davon, wie der 1. Weltkrieg das Leben der Menschen sowohl an der Front als auch in der Heimat auf grausame Art und Weise prägte und beeinflusste. Stahlhelm und Gasmaske wurden zum Symbol  des Stellungskrieges und der Materialschlachten, die an beiden Fronten – im Osten und im Westen – das Kriegsgeschehen kennzeichneten. Zum ersten Mal in der Geschichte wurden zum Leidwesen der Menschen chemische und biologische Waffen verwendet. Beeindruckt von den vielen Informationen verließen wir nach zweistündiger Führung das Museum. Ingolstadt hinterließ einen bleibenden Eindruck, wir können nur jedem empfehlen, diesem Museum einen Besuch abzustatten und sich einzulassen auf diese Ausstellung. Eindrucksvoll wird einem hinterher bewusst, welchen Wert der Frieden hat.

Ein herzliches Dankeschön geht an die Klassen  9 b und 9 c. Die Schülerinnen und Schüler verhielten sich vorbildlich, sie arbeiteten kontinuierlich aktiv mit und stellten selbst viele Fragen. So macht das Unterrichten Freude.

Monika Klinghardt und Birgit Berghammer